Warum deine japanische Furigana-App nicht wie ein japanisches Buch aussieht

Morphologisch oder schriftbildnah: zwei Wege für japanische Furigana

Viele Lernende denken, Furigana bedeute einfach „die Lesung über Kanji schreiben“. In der Praxis gibt es aber zwei verschiedene Fragen.

Zwei Fragen

Die morphologische Route fragt: Wie wird dieses Wort oder dieser Satz ausgesprochen? Sie segmentiert den Satz in Wörter oder Morpheme und liefert Lesungen, Grundformen und grammatische Informationen.

Die orthografische Route fragt: Wie soll die Lesung an die gedruckten Kanji gebunden werden? Bei 行った reicht für die Aussprache 行ったいった, aber im buchähnlichen Ruby ist oft った sinnvoller.

Warum das wichtig ist

Für Text-to-Speech, Suche und Wörterbücher ist die morphologische Route sehr nützlich. Für Kinderbücher, Lehrmaterial und Kanji-Lernen ist die schriftbildnahe Route oft hilfreicher, weil sie zeigt, welcher Teil des gedruckten Wortes welchen Klang trägt.

OCAT lässt diese Ebene nicht aus. In den experimentellen Einstellungen kann zwischen orthografischer / kanji-einheitenbasierter Furigana und morphologischer Furigana gewählt werden. Standardmäßig verwendet OCAT die orthografische Route, weil sie Lernenden beim Lesen gedruckter japanischer Schrift besonders hilft.

OCAT

Ganze Sätze zu lernen ist wirksamer als einzelne Wörter auswendig zu lernen.

OCAT ist eine App, mit der du durch Gespräche mit KI dein gesprochenes Japanisch sowie Chinesisch, Kantonesisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Koreanisch und Russisch schneller verbessern kannst.

Du sammelst natürliche Sätze mit Aussprachehilfen, Audio und Lesezeichen und baust so deine persönliche Satzbank für den Alltag auf. Spiele sie wiederholt ab, trainiere dein Ohr und sprich mit mehr Sicherheit.

Ganze Sätze zu lernen ist wirksamer als einzelne Wörter auswendig zu lernen.

Der Name „OCAT“ kommt vom japanischen Ausdruck おしえてoshiete, also „bring es mir bitte bei“.

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